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Hallo, hier ist Felix!Autorin: Margaret Klare
Thema und Zielgruppe: Jugendroman ab ca. 12 Jahre Felix ist 15 Jahre alt und stottert. Er erinnert sich an die frühe Kindheit und die ersten gut gemeinten Versuche der Eltern, ihm zu helfen. An die Erkenntnis, was es heißt, nicht "normal" reden zu können; und die Angst vorm Telefonieren ... Der Autorin, ist es gelungen, Einblicke in die Seele eines zutiefst verwirrten und leidenden Kindes zu geben. Ob Eltern, Lehrer, Logopädinnen: Allen, die mit stotternden Kindern und Jugendlichen zu tun haben, möchte ich dieses Buch empfehlen. Und die Betroffenen selber können aus dieser Geschichte lernen, dass es einen Ausweg aus dem Teufelskreis des Stotterns gibt: "Das Stottern gehört zu mir. Aber es darf mich nicht mehr beherrschen!" |
Die Befreiung von Stottern durch AutosuggestionAutoren: Erwin Richter / Franz Josef Neffe / Klaus Dieter Ritter "Vermächtnis eines Sprachtherapeuten und Menschenfreundes" Franz Josef Neffe vom deutschen Coué Institut für Problemösung erforscht seit vielen Jahren Coué und die Autosuggestion. Klaus Dieter Ritter ist Autosuggestionsberater, Referent bei Coué Schweiz und hat Kontakt mit deutschen Stotterer-Selbsthilfegruppen. Erwin Richter (1911 - 2001) hat selber in seiner Jugend schwer gestottert, konnte sich mit Autosuggestion davon befreien. Mit 42 Jahren bekam er die Gelegenheit, ein Studium als Sprachtherapeut zu machen. Er schrieb Bücher und Beiträge für wissenschaftliche Fachzeitschriften und vor allem viele Artikel für den "Kieselstein". 1997 wurde ihm das Deutsche Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Erwin Richters Naturmethode basiert auf klangvoller Stimme, weicher Aussprache und Sprechen in Abschnitten. Die Autosuggestion zieht sich als roter Faden durch seine Arbeit: Durch positive Gedanken und Erfolgserlebnisse kommt es zur positiven Konditionierung: "ich kann sprechen!" "Die Suggestion hat ihre eigenen Gesetze, das erste lautet: Jede Vorstellung, jeder Gedanke, der uns erfüllt, wird Wirklichkeit, wenn die Verwirklichung dieser Vorstellung, dieses Gedankens menschenmöglich ist." |
An einen StottererAutor: Stephen B. Hood "Ein Ratgeber für Stotternde" Mit dem Erscheinungsjahr 1972 ist es ein Klassiker unter den Büchern der Stotterer-Selbsthilfe. Alle Artikel in diesem Buch sind von Männern und Frauen geschrieben, die selbst Stotterer waren oder sind. Jeder von ihnen hat diese "harte" Schule hinter sich und weiß, wie das mit der Angst, der Furcht und Verzweiflung ist, die Stotterer empfinden. Ein Buch, das die reiche Lebenserfahrung Stotternder für andere Betroffene zugänglich macht. |
Mimmo und die geheimnisvolle LupeAutorin: Karin Fleischhauer Online-Shop des Verlages "Ein Bilderbuch für Kinder ab 6 Jahren" Mimmo findet eine Lupe, mit der er sich Dinge, die ihm Angst machen, vergrößert ganz genau anschaut. Bis er entdeckt, dass er mit seinem Mund mehr machen kann als nur stottern. |
Zum Beispiel StotternAutor: Wolfgang Wendlandt "Stolperdrähte, Sackgassen und Lichtblicke im Therapiealltag" Probleme gehören in der Behandlung des Stotterns zum Arbeitsalltag des Therapeuten und sind nicht die Ausnahme. Sie behindern wie Stolperdrähte den Fortgang der Behandlung oder lassen den Therapeuten in seinen Bemühungen unvermittelt in eine Sackgasse geraten. Dem Autor ist es ein Anliegen, die Entstehung dieser Schwierigkeiten zu erklären und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Diese Stolperdrähte und Sackgassen müssen klar benannt werden, dann kann das oft erlebte "Unbehagen des Stottertherapeuten vor dem heißen Eisen Stottern" aufgelöst und "das harte Brot der Stottertherapie" leichter verdaut werden. Es ist ein Buch für Therapeuten, den Stotternden selbst, aber auch für dessen Partner oder Eltern und ganz allgemein ein sehr interessantes "Lesebuch zum Therapiealltag des Stotterns". |
Stottern erfolgreich bewältigenAutorin: Angelika Schindler Zielgruppe: stotternde Jugendliche und Erwachsene, Eltern, Lehrer und alle Interessierten "Ratgeber für Betroffene und Angehörige" Die einzelnen Abschnitte reichen von der Erklärung des Stotterns über die Entstehungsfaktoren bis zur therapeutischen Arbeit am Stottern. Interessant ist, dass die Autorin keine Therapien vorstellt, sondern einen Überblick über die verschiedenen Therapeuten (z.B. LogopädInnen, PsychotherapeutInnen, usw.) gibt. Ein Kapitel enthält "Leitfragen zum Therapieangebot", die für den Betroffenen eine wichtige Hilfestellung bei der Einschätzung des Therapeuten sein können. Hilfe zu Selbsthilfe unter besonderer Empfehlung der Selbsthilfegruppen sowie Orientierungshilfen für Freunde und Angehörige runden dieses sehr empfehlenswerte Buch ab. Es appelliert an den Betroffenen, sich und seine Probleme richtig einzuschätzen und selbstbewusst an der Lösung derselben unter Einbeziehung eines Therapeuten zu arbeiten. Zur Neuauflage 2010 geht er hier. |
Natürlich sprechen lernenAutor: Ronald Muirden Der Autor Ronald Muirden (ausgesprochen "mjurden") lebte von 1900 bis 1981 in England. Er betrieb eine Fremdenpension, schrieb als Hobby-Schriftsteller Cowboy-Romane und Kriegsgeschichten. Von Kindheit an stotterte er, und es wurde immer schlimmer, je mehr er dagegen unternahm. Er besuchte Spezialisten in ganz England und machte auch eine Psychotherapie. In seinem 1971 erschienenen Buch benennt er als Grundfehler beim Stottern, dass man mit ungenügender Stimme spricht. Es seien freilich noch andere Dinge mitbeteiligt, aber: Wenn die Stimmgebung gut ist, kann man nicht stottern. Stottern sitzt nach Meinung des Autors in der Stimme, im Klang der Selbstlaute. Auch die Atmung ist falsch eingelernt, richtig zu atmen sei aber leicht zu lernen, wichtig sei hier Bauchatmung statt Brustatmung. Auch ist das "Sprechen in Abschnitten" wichtig, d.h. man soll nur soviel sagen, wie man mit dem vorhandenen Atem sicher wird sagen können. Eine große Rolle spielt auch die Gewohnheit. Die neue Sprechweise muss eine Zeit lang durch das Bewusstsein gelenkt und kontrolliert werden, ehe sie zur neuen Gewohnheit wird, das erfordert Konsequenz. |
Ich spüre die Schwingungen in mir...Autor: Frank Herziger "Eine erlebnis- und handlungsorientierte ganzheitliche Intensiv-Stottertherapie" Frank Herziger, Sprachheilpädagoge im Sprachheilzentrum Ravensburg, hat in den 80iger-Jahren angefangen, intensiv mit stotternden Kindern zu arbeiten. Daraus entwickelte er die Herziger-Intensiv-Stottertherapie (H-I-S-T). Neben der Möglichkeit des Besuchs von stationären Kursen der Sprachheilschule Ravensburg gab es von 1999 bis 2003 (und auch wieder 2009) das Stottertherapie-Sommercamp Navis, organisiert von Herwig Pöhl. Seit 2002 findet auch in Karsee/Süddeutschland ein dreiwöchiges Stottertherapie-Sommercamp statt. Für Erwachsene bietet Frank Herziger eine Intensiv-Intervall-Therapie in Kleingruppen in Ravensburg an. Der Therapeut beschreibt die Entwicklung seines umfassenden Therapieansatzes, dessen wesentliches Element die Langzeit-Betreuung durch das Angebot von Nachbetreuungswochen und Auffrischungswochenenden in Deutschland und Österreich ist. "Ziel der Therapie ist es, das bewusst klangvolle, flüssige Sprechen durch konsequenten Gebrauch so zu verinnerlichen, dass es zum eigenen automatisierten Sprechen wird. Die Therapie erfordert mindestens drei Jahre Arbeit an sich und seinem Sprechen. Wer sich darauf einlässt, bei dem kann ein dauerhafter Erfolg der Therapie mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet werden." Abgerundet wird das Buch durch Erfahrungsberichte von Sommercamp-Teilnehmern und Eltern, sowie durch die Überlegungen von Frank Herziger zu den Begriffen "Stotterer" und "Stotternder", zu stotternden Therapeuten, anderen Angeboten wie 10-Tages-Therapien und zur Arbeit der Selbsthilfe. |