Diese von Charles Van Riper, der selbst stotterte, in den 30er Jahren entwickelte Therapie setzt an den Teufelskreisen an, die das Stottern aufrechterhalten: Das Vermeiden von Stottern verstärkt die Angst vor dem Stottern, die Angst führt wiederum zu vermehrtem Vermeidungsverhalten. Die Frustration darüber führt dazu, dass mehr Anstrengung aufgewendet wird, um Stotterereignisse zu überwinden. Dies steigert jedoch die Schwere des Stotterns und damit wiederum die Frustration. In der Therapie sollen demzufolge das Vermeidungsverhalten abgebaut und gleichzeitig Ängste und negative Einstellungen gegenüber dem Sprechen reduziert werden. Daher wird die Stottermodifikation auch als "Non-Avoidance-Ansatz bzw. Nichtvermeidungs-Ansatz" bezeichnet, was allerdings oft zu Missverständnisse führt, denn es wird sehr wohl auch am Symptom gearbeitet.
Das Ziel der Stottermodifikation (Stuttering Management) besteht darin, eine Art zu stottern zu lernen, die möglichst frei von Anstrengung und Vermeidung ist. Dieses „flüssige Stottern“ beeinträchtigt kaum noch die Kommunikation und führt in vielen Situationen zu spontan flüssigem Sprechen.
Sprachheilpädagogik.de - Das Van Riper Programm
Stottermodifikation - Das Stottern verändern - Information auf der Homepage der BVSS
Therapie-Info der ÖSIS - Logopädie Gusenbauer
Therapie-Info der ÖSIS - Logopädin Renate Gstür-Arming
noch keine vorhanden
Logopädie Mario Gusenbauer
Stottermodifikation
Praxis für Logopädie und Psychotherapie Renate Gstür-Arming
Nicht-Vermeidung, Autosuggestion, Hypnotherapie
Logopädin Gabriela Hallbrucker
Stottertherapie nach dem Grundkonzept von Charles Van Riper
"Die Behandlung des Stotterns" / Charles Van Riper
Therapieratgeber, Vorstellung von Therapieansätzen